Führen im Ungewissen

Ich erinnere mich an meine erste Führungsrolle in unserem Innovations-Team. Nichts war stabil und alles im Entstehen. Ich musste die Richtung vorgeben, obwohl es noch keine Landkarte gab. Ich saß in Meetings, in denen wir Entscheidungen treffen mussten, die viel bewirken konnten. Es gab nicht alle Informationen, oft nur ein Bauchgefühl. In diesen Momenten wurde mir klar, worum es wirklich geht: nicht Prozesse steuern, sondern Unsicherheit aushalten. Und den Mut haben, trotzdem voranzugehen.

Diese Erfahrung prägt meine Arbeit bis heute. Denn die Unsicherheit ist nicht verschwunden. Sie hat sich verändert. Sie ist technischer geworden. Künstliche Intelligenz wird Teil unserer Teams. Systeme schlagen vor, priorisieren, geben Empfehlungen. Das verändert, wie wir arbeiten. Und es stellt neue Fragen.

Wie führe ich, wenn ein Algorithmus eine andere Einschätzung hat als ich?
Was bedeutet Verantwortung, wenn der Vorschlag aus einem System kommt, das ich nicht vollständig verstehe? Wie schaffe ich Vertrauen in mein Team, in die Technik, in den gemeinsamen Weg?

Das Leadership Lab ist meine Antwort auf diese Fragen. Es ist kein Ort für fertige Antworten. Sondern ein Raum, in dem Führung erprobt wird. Nicht als Theorie, sondern als lebendiger Prototyp. Theorie gibt Orientierung, Praxis stellt auf die Probe. Im Lab wird gemeinsam gedacht, ausprobiert und hinterfragt, damit Führung nicht nur funktioniert, sondern trägt.

In meiner Arbeit verbinde ich psychologische, technologische und gestalterische Perspektiven. Ich bringe Erfahrungen aus Changeprozessen zusammen mit meiner Forschung zur Zusammenarbeit von Mensch und KI. Wir arbeiten mit dem, was wirklich ansteht. Mit realen Entscheidungen und mit Menschen, die bereit sind, sich auf das Unklare einzulassen.

Führung entsteht nicht in Sicherheit. Sondern in der Klarheit, die man findet, wenn vieles noch offen ist. Und im Mut, Verantwortung zu übernehmen, auch wenn der Weg erst im Gehen sichtbar wird.

Führungsformate für Teams

Ein strategisches Briefing für Ihr Top-Management.

Dies ist der erste, entscheidende Schritt für jedes Führungsgremium, das die KI-Transformation ernst nimmt. In diesem vertraulichen Inhouse-Workshop für Ihr C-Level-Team oder Ihren Vorstand geht es nicht um Implementierung, sondern um strategische Klarheit. Ihr Team erlebt praktisch, was Agentensysteme bedeuten, und entwickelt die gemeinsame Sprache und das Verständnis, um die richtigen Fragen für die Zukunft Ihres Unternehmens zu stellen.

Für wen: Exklusiv für das C-Level-Team, den Vorstand oder Aufsichtsrat eines Unternehmens.

Fokus: Gemeinsames Verständnis der strategischen Implikationen von Agentensystemen.

Dauer: ab 4 h, geschlossener Inhouse-Workshop.

Weitere Informationen

Executive Sparring für nachhaltige KI-Transformation

Künstliche Intelligenz verändert, wie Organisationen arbeiten, entscheiden und wachsen. Nicht punktuell, sondern grundlegend. Und oft schneller, als Strategien hinterherkommen.

Was heute fehlt, ist nicht Zugang zur Technologie. Sondern ein gemeinsames Verständnis im Führungsteam. Wo beginnen? Was gestalten? Und wie Verantwortung übernehmen, wenn die Dynamik hoch, die Unsicherheit groß und die Folgen noch nicht absehbar sind?

„Own your AI“ ist ein Format für C-Level-Teams, das genau hier ansetzt. Es schafft einen geschützten Raum, in dem Klarheit entstehen kann; über Haltung, Verantwortung und die nächsten Schritte. Grundlage sind vertrauliche Einzelgespräche mit jeder Führungskraft. Sie ermöglichen ein gemeinsames Arbeiten mit dem, was wirklich da ist: Bedenken, Fragen, Vorstellungen.

Im Zentrum steht keine Lösung. Sondern die Fähigkeit, als Führungsteam in einem Wandel, der nicht wartet handlungsfähig zu bleiben.


Worum es geht

Realitätscheck
Mit datenbasierten Szenarien, Branchenbeispielen und externen Impulsen wird deutlich, welche Konsequenzen KI für Geschäftsmodell, Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit hat.

Haltung und Verantwortung
Jede Führungskraft reflektiert die eigene Haltung zu Veränderung und KI. Durch persönliche Statements und gemeinsame Dialoge entsteht ein kollektives Bild: Was verbindet uns, was fehlt, was braucht Entscheidung?

Zukunftsbilder und Innovationskultur
Gemeinsam denken wir weiter: Wie sieht eine Kultur aus, in der KI nicht eingeführt, sondern mitgedacht wird? Welche Zukunftsbilder geben Orientierung und was davon ist heute schon greifbar?

Chancen erkennen, Handlungsfelder benennen
Wir identifizieren, was für das Unternehmen möglich ist und was sinnvoll. Daraus entsteht eine Business Map mit konkreten Ansatzpunkten und ersten Umsetzungsideen.

Narrative entwickeln
Veränderung braucht Sprache. Gemeinsam formulieren wir erste Erfolgsgeschichten, die Orientierung geben, intern wie extern.

Verbindlichkeit schaffen
Am Ende steht ein gemeinsamer Handlungsrahmen mit klaren Verantwortlichkeiten. Der Commitment-Canvas macht nächste Schritte sichtbar. Optional begleiten wir durch Follow-up-Sessions und Peer-Check-ins.


Was bleibt

  • Klarheit über die Konsequenzen und Möglichkeiten von KI; für Geschäftsmodell, Organisation und Führung

  • Eine geteilte Haltung im Führungsteam; reflektiert, tragfähig, anschlussfähig

  • Erste Impulse für eine innovationsgetriebene Kultur

  • Konkrete Chancen und nächste Schritte

  • Verbindlichkeit durch Struktur, Dialog und gemeinsames Verständnis

„Own your AI“ ist kein Format zur Einführung von Technologie. Es ist ein Startpunkt für Führung, die Verantwortung übernimmt und den Wandel nicht begleitet, sondern mitgestaltet.

Durchgeführt von:
Kirsten Heller, Prof. Dr. Tina Weisser

⸻ LEADING CHANGE

Dieses Programm ist eine strategische Partnerschaft mit Ihrem HR- und L&D-Bereich. Statt eines Standard-Trainings co-kreieren wir in einem 3-monatigen Prozess ein Leadership-Programm, das exakt auf die Bedürfnisse Ihrer Führungskräfte und die Herausforderungen Ihrer Organisation zugeschnitten ist. Das Ergebnis ist nicht nur ein Programm, sondern ein befähigtes HR-Team, das die Transformation nachhaltig im Unternehmen verankern kann.

Für wen: HR- und L&D-Teams, die eine unternehmensweite Initiative zur Führungskräfteentwicklung im KI-Kontext planen.

Fokus: Co-Kreation eines maßgeschneiderten Leadership-Programms und Befähigung des HR-Teams.

Dauer: 3-monatiger, begleiteter Co-Kreationsprozess.

⸻ LEADING CHANGE

Gemeinsam entscheiden, wie Führung jetzt wirksam ist.

Dieses Programm ist ein intensives, praxisorientiertes Training für eine einzelne Führungskraft und ihr gesamtes Team. Der Fokus liegt auf der direkten Anwendung im eigenen Arbeitskontext. Gemeinsam definieren Sie die Rollen und Prozesse in Ihrem neuen, hybriden Team, lernen, KI-gestützte Entscheidungen zu treffen und etablieren eine Kultur des Vertrauens. Es ist kein theoretisches Training, sondern eine begleitete Transformation Ihres eigenen Teams.

Für wen: Eine Führungskraft (z.B. Product Owner, Innovation Lead) und ihr komplettes Team.
Fokus: Direkte Verbesserung der Zusammenarbeit und Performance im eigenen Mensch-KI-Team.
Dauer: 4-8-wöchiger, begleiteter Praxis-Sprint.

Weitere Informationen

Klarheit in kritischen Phasen

Dieses Inhouse-Programm ist die Initialzündung für Teams, bei denen die KI-Einführung ins Stocken geraten ist. In einem intensiven 4-Wochen-Sprint arbeitet Ihr gesamtes Team daran, ein gemeinsames Verständnis für die neuen KI-Kollegen zu entwickeln und die psychologische Sicherheit zu schaffen, die für echte Kollaboration notwendig ist. Es ist der schnellste Weg, um die Grundlage für eine vertrauensvolle und produktive Mensch-KI-Zusammenarbeit zu legen.

Für wen: Ein bestehendes Team, das bei der Nutzung von KI-Tools zögert.

Fokus: Überwindung von Misstrauen, Schaffung von psychologischer Sicherheit.

Weitere Informationen

Zeit, Führung neu zu denken

Was wäre, wenn Führung nicht nur auf Menschen ausgerichtet wäre, sondern auf Teams, in denen auch KI mitentscheidet?

Was wäre, wenn Führung bedeuten würde, Unsicherheit nicht zu vermeiden, sondern gemeinsam mit Mensch und Maschine darin handlungsfähig zu bleiben?

Und was wäre, wenn wir Führung nicht länger als individuelle Stärke verstehen würden, sondern als geteilte Verantwortung in komplexen, lernenden Systemen?

Denn die Realität ist: Technologie entwickelt sich rasant weiter und Führung bleibt oft zurück. In Teams, in denen Menschen und KI zusammenarbeiten, fehlen klare Rollen, Zuständigkeiten und ein gemeinsames Verständnis.

Meine zentrale Beobachtung aus langjähriger Erfahrung ist, dass sich eine Organisation nur so weit entwickelt, wie ihre Führung mitgeht. Entscheidend ist nun, wie das Zusammenspiel zwischen Menschen und intelligenten Systemen gestaltet wird. Ich habe erlebt, wie neue Technologien Hoffnung bringen und gleichzeitig Verunsicherung auslösen. Wie Klarheit entsteht, wenn Verantwortung geteilt wird und wie sehr es auf Haltung ankommt, nicht auf fertige Konzepte.

Veränderung beginnt dort, wo jemand den Mut hat, genau hinzuschauen. Im Team. In der Organisation. Und immer öfter auch im Zusammenspiel mit KI, in sogenannten Human-Agent Teams. Ich gestalte Räume, in denen Führung sichtbar wird. Nicht abstrakt, sondern konkret. Nicht in Modellen, sondern in Momenten, in denen etwas kippt, etwas klar wird oder etwas Neues möglich wird. Im Kern geht es um Verantwortung, Vertrauen und Entscheidungsfähigkeit.

In einer Welt, die technischer wird, braucht es Führung, die menschlich bleibt. Was dabei entsteht, sind keine Programme von der Stange, sondern Formate, die wirken. Weil sie dort ansetzen, wo es zählt: an der Fähigkeit, gemeinsam zu führen.

Meine Prinzipien

Arbeiten mit fundierten Erkenntnissen

Führung Mensch & KI neu denken

Reflexion und Sparring auf Augenhöhe

Veränderung, die trägt

Lernen in wirkungsvollen Einheiten

Praxis statt PowerPoint

Formate, die sich an den Alltag anpassen

"There’s no perfect leadership style. What matters is how we show up - especially when decisions are shared between humans and machines. Leading technology means more than mastering tools. It means building trust, clarity, and shared responsibility"

— Tina Weisser

100%

Research-Backed Methods

20+

yrs. Leadership Experience

100%

Practice-Proven

"Culture does not change because we desire to change it. Culture changes when the organization is transformed; the culture reflects the realities of people working together every day."

— Edgar Schein